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Botanischer Garten des Mittelalters auf der Marksburg

Garten-Route Marksburg150 Kräuter aus der Zeit der Burgküchen

Die Marksburg ist die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein, deren Bausubstanz vom 13. bis ins 18. Jahrhundert reicht; die wichtigsten Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Wo der mittelalterliche Kräutergarten der Burg lag, ist nicht mehr bekannt. Der heutige Garten wurde 1969 im Zwinger, einem Teil der ursprünglichen Verteidigungsanlagen, als Demonstrationsgarten mittelalterlicher Gartenkultur angelegt. In vier Bereichen werden 150 Pflanzen gezeigt: Hexen- und Zauberpflanzen, ein Lustgärtlein des 15. Jahrhunderts, Heil- und Würzpflanzen nach Hildegard von Bingen sowie Pflanzen des „Capitulare de villis“ Karls des Großen. 80 Meter über dem Rhein findet man neben Arznei- und Küchenkräutern wie Baldrian, Eisenkraut und Artischocke auch Pflanzen wie Alraune, Schwarze Malve oder Rapunzel, deren Namen man vielleicht nur aus alten Arzneioder Rezeptbüchern kennt. Auch einige in unseren Breiten nicht so bekannte Bäume wie Maulbeere, Mispel und Pfirsich gedeihen hier. 150 Kräuter aus der Zeit der Burgküchen in einzigartiger Kulisse!

 

Größe: ca. 500 qm
Öffnungszeiten: täglich 10:00-17:00 Uhr
Führungen: ja, Besichtigung nur mit Führung möglich
Eintrittspreise: 6 € /Tarife für Ermäßigungen
Informationsmaterial: ja

Informationen

Adresse: Marksburg, Braubach

  • WC: ja
  • Essen und Trinken: ja
  • Parken: Pkw- und Busparkplätze an der Burg
  • Bahnhof: Bahnhof Braubach, Fußweg ca. 20 Min., nicht geeignet für mobilitätsbeschränkte Besucher (Taxi)
  • Wandern: Rheinsteig